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Umwelt

RoHS Richtlinie

Die RoHS Richtlinie 2002/95/EC beschränkt den Einsatz bestimmter Gefahrstoffe in elektrischen und elektronischen Geräten. Batterien sind formell von der RoHS Richtlinie ausgenommen. Sie werden gemäß der Batterierichtlinie behandelt. Lithiumbatterien werden aber häufig als Bauelemente in elektrischen und elektronischen Geräten verwendet. Die Firma Tadiran Batteries hat deshalb freiwillig ein Programm zur Umsetzung der europäischen RoHS Richtlinie für ihre Produkte durchgeführt.

Eine RoHS-Bestätigung kann rechts heruntergeladen werden.

REACH-Verordnung

REACH, das steht für Registration, Evaluation, Authorisation of Chemicals (Registrierung, Bewertung und Zulassung von Chemikalien). Mit dieser neuen Gesetzgebung soll das Chemikalienrecht europaweit vereinheitlicht und vereinfacht werden. Gleichzeitig soll aber auch der Wissensstand über die Gefahren und Risiken erhöht werden, die von Chemikalien ausgehen können. Die REACH-Verordnung wurde im Amtsblatt der EU veröffentlicht.

Tadiran Lithiumbatterien sind nach der REACH-Verordnung Erzeugnisse.

Gemäß Artikel 33 der REACH-Verordnung besteht eine Pflicht zur Weitergabe von Informationen über bestimmte Stoffe in Erzeugnissen.

Entsorgung – Hinweise für Endnutzer

Hinweise zur Batterieentsorgung für Endnutzer Die europäische Batterierichtlinie 2006/66/EG schränkt die Verwendung bestimmter gefährlicher Substanzen ein und legt Regeln für die Rücknahme, Behandlung, Verwertung und Beseitigung von Abfallbatterien und –akkumulatoren fest. Sie wird in jedem Mitgliedsland der EU separat umgesetzt. Zum Beispiel ist sie in Deutschland durch das Gesetz über das Inverkehrbringen, die Rücknahme und die umweltverträgliche Entsorgung von Batterien und Akkumulatoren (Batteriegesetz – BattG) vom 25. Juni 2009 umgesetzt worden.
Die nachfolgenden Hinweise richten sich an den Endnutzer von Batterien:

  1. Batterien werden mit dem Symbol der durchgestrichenen Mülltonne gekennzeichnet (siehe Titelleiste). Das Symbol erinnert Endnutzer daran, daß Batterien nicht mit dem Hausmüll entsorgt werden dürfen, sondern separat gesammelt werden müssen. Gebrauchte Batterien können bei der Verkaufsstelle kostenlos zurückgegeben werden.
  2. Der Grund für diese Bestimmungen ist, daß es eine Anzahl von umweltrelevanten Bedenken gibt, die sich beim Abfallmanagement von Batterien und Akkumulatoren ergeben. Diese beziehen sich in der Hauptsache auf die Metalle, die in diesen Batterien enthalten sind. Quecksilber, Blei und Kadmium sind bei weitem die problematischsten Stoffe im Batterieabfallstrom. Andere Metalle die üblicherweise in Batterien eingesetzt werden, wie Zink, Kupfer, Mangan, Lithium und Nickel, können ebenfalls Umweltrisiken darstellen. Allerdings betreffen die neuen Bestimmungen alle Batterien und nicht nur die gefährlichen, weil alle Batterien Stoffe enthalten, die mehr oder weniger umweltschädlich sind und weil die Erfahrung mit früheren Bestimmungen gezeigt hat, daß Rücknahmesysteme für alle Batterien wirkungsvoller sind als getrennte Systeme für bestimmte Typen von Gerätebatterien.
  3. Batterien sollten stofflich verwertet werden, weil die Verwertung von Batterien dazu beiträgt, Rohstoffvorkommen zu schonen, indem wertvolle Metalle wie Nickel, Kobalt und Silber zurückgewonnen werden können, und sie benötigt weniger Energieverbrauch. Zum Beispiel wird bei der Verwendung von wiederverwertetem Kadmium und Nickel 46 % bzw. 75 % weniger Primärenergie benötigt als für die Extraktion und Reinigung aus Rohstoffvorkommen.

Diese Hinweise beruhen auf dem Dokument ‘Q&A on the Batteries Directive 2006/66/EC’, das von dem Internetauftritt der Europäischen Kommission unter dieser Adresse heruntergeladen werden kann:

Link zur Europäischen Kommission

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